Schnipsel vom 06-03-2016

Wieder was gelernt: Pangoline, die so aussehen wie lebendige Tannenzapfen, sind vom Aussterben bedroht. Und einen eigenen Ehrentag haben sie auch. (Artikel bei der FAZ)

Den Zusammenhang von Schlafmangel, (zu fettem) Essen und Gewichtszunahme kannte ich schon, aber noch nicht die Hintergründe dazu. (Artikel bei Heise)

Ein dreiarmiger Schlagzeuger – die Robotik macht es möglich. Dann möchte ich als nächstes den vierhändigen Klavierspieler erleben. (Artikel bei engadget)

Einen stromsparenden WLAN-Sender haben US-Forscher gebaut, der nur ein Zehntausendstel eines herkömmlichen Geräts an Strom verbraucht. (Artikel bei Scienceblogs)

Und zum Abschluss noch ein Quiz über Ernährungsmythen, bei dem ich gar nicht mal so schlecht abgeschnitten habe. (Quiz bei der ZEIT)

Schnipsel vom 04-03-2016

Ein kleines Programm, das die Schlaf- und Aufwachzeiten von Facebook-Nutzern analysiert, sorgt für eine gewisse Unruhe beim Datenschutz. (Artikel bei Spiegel Online)

Dass ein früher Einstieg beim Musizieren förderlich für die Gehirnleistung ist, wurde wissenschaftlich belegt. (Artikel bei scinexx)

Kometen oder andere Himmelskörper, die der Erde gefährlich nahe kommen, könnten per Interkontinentalraketen abgeschossen werden. (Artikel bei Spiegel Online)

Fragen zur neuen eSIM, die fest in Handys eingebaut werden soll und ab März 2016 in den Geräten zu finden sein wird, beantwortet ein Video. (gefunden bei Heise)

Die Berlinale 2016 – Ein Fazit

Die Preisträger stehen fest, die Partys sind gefeiert, über das schreckliche Berliner Februarwetter wurde von den Besuchern und in den Medien genug geklagt: Die Berlinale ist vorbei.

Ich freue mich, dass es für „Crosscurrent“ einen „Silbernen Bären“ für die beste Kameraarbeit gab. Ich fand den Film aufgrund seines Erzähltempos und seiner ungewöhnlichen Sicht auf eine Liebesbeziehung, die mit einem Fluss verknüpft wurde, hervorragend.

Dass es eine mutige Jury gab, die sich bewusst bei den Preisträgern für aktuelle politische Themen aufgeschlossen zeigte und diese auswählte, muss nicht betont werden. Die Berlinale war und ist eine politische Veranstaltung, wohl eher kulturpolitisch und nischenwirksam, aber immerhin. Insofern überrascht es nicht, dass die Publikumslieblinge außer Konkurrenz laufen, weil sie sich keine Chancen auf einen „Bären“ ausrechnen, aber ein dankbares Massenpublikum finden. Die Medienpräsenz für Hollywoods Starriege ist nicht zu verachten und spart den Studios und Verleihern manchen Marketing-Dollar.

Ich habe mich gefreut, dass es keine Skandale und Skandälchen gab. Lars Eidinger und Ai Weiwei zählen nur marginal zu den Aufregern, aber die Filme standen im Mittelpunkt, die Filmemacher sowieso und so soll das auch sein.

Es war leicht, an Kinokarten für die Berlinale zu kommen, wenn man Zeit hat, sich für die Nebenreihen interessiert und das Experimentelle mag. Diese Filme sieht man hier auf den großen Leinwänden der Stadt, in bequemen Kinos, beheizt und belüftet, Sicht und Ton in ausgezeichneter Qualität. Einzig die wieder mal erhöhten Ticketpreise schmerzen etwas, aber man ist es gewohnt und bezahlt das Geld irgendwie auch gerne.

Ja, ich bin auch nächstes Jahr wieder mit dabei, stehe in langen Schlangen an und freue mich, dass Dieter Kosslick noch ein paar Jahre das ganze große Rad dreht, Hollywood und Arthouse vereint, Anspruch mit Unterhaltung verknüpft und Berlin seinen Platz als Filmfestival unter seiner Ägide gefunden hat.

Schnipsel vom 21-02-2016

Das Für und Wider der Mythen die sich über das in Kaffee enthaltene Koffein ranken, nimmt Laura Armbruster auf FAZ.NET auseinander.

Über den Zusammenhang zwischen Ablehnungsquote von wissenschaftlichen Artikeln in Wissenschaftsjournalen und deren vorgeblicher Exklusivität berichtet Ulrich Herb auf heise.de/Telepolis.

Auch die Jahreszeiten haben einen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten unseres Gehirns, stellt auf scinexx.

Wie und ob Musik und Sprachentwicklung irgendwie miteinander zusammenhängen, erklärt Jürgen Schönstein auf Scienceblogs.

Und zum Abschluss noch ein Quiz aus der Rubrik „Stimmt’s“ von Christoph Drösser auf Zeit Online.

Deutschland und Korea, friedlich vereint

Ein verrückter Sonnabend war das: Zwei Filme an einem Tag habe ich bei der Berlinale gesehen und mir schwirrt der Kopf. Nur noch die Preisverleihung schaue ich mir heute im Fernsehen an, dann brauche ich erstmal eine Filmpause.

In der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ lief der Film „Wir sind die Flut“ von Sebastian Hilger. Auf Wikipedia las ich, dass es sich um einen Science-Fiction-Streifen handle, aber ich sah darin eher eine Mischung aus Thriller und Mystery á là „Akte X“. Es geht um das Verschwinden der Gezeiten in einem kleinen Küstendörfchen an der deutschen Nordseeküste. An dem Tag, als die Flut nicht mehr zurückkehrte, verschwanden auch die Kinder des Ortes. Eine logische naturwissenschaftliche Erklärung gibt es nicht, auch der Zusammenhang der beiden Ereignisse erschließt sich den Hauptfiguren, einem jungen Akademikerpaar aus Berlin nicht.

Der Film bietet keine einfache Erklärung an und auch das Legen von Fährten und Lösungen sieht wenig glaubhaft auch. Aber es handelt sich eben um Science Fiction und in diesem Metier ist bekanntlich alles möglich. Warum auch nicht Zeitreisen, Zeitstillstand und die ganz große philosophische Frage nach dem Sinn von Leben und Tod.

Es geht meiner Meinung nach auch um ganz andere Dinge, die im Film eine Rolle spielen. Das Warten der jungen vor den Türen der etablierten Generation. Die Sehnsucht nach Veränderung, der Aufbruch, der sich in den letzten Filmminuten sehr wuchtig Bahn bricht und die Zuschauer mitreißt. Das ist auch der große Moment des Films, eine hoch emotionale Ansprache, fast ein Manifest einer Generation, die etwas vorhat. Wohin das alles führen soll, wird nicht gesagt. In vielen Szenen wirken die Akteure unentschlossen und auch der Film tänzelt in so viele verschiedene Richtungen. Er will zuviel, hat thematisch zu viele Einfälle und kriegt trotzdem irgendwie Spannung rein und atmosphärisch starke Bilder.

Das ist nicht bös gemeint, aber man sieht dem Film an, dass da jemand noch seine Handschrift sucht. Die Ideen sind da, die filmische Umsetzung überzeugt, aber für den Wettbewerb hat es leider noch nicht gereicht. Man darf von den Mitwirkenden in der Zukunft viel erwarten, aktuell war es noch nicht der ganz große Wurf.

Der zweite Film hieß „The lovers and the despot“ und das war dann die seit langem mit Abstand absurdeste Geschichte, die ich gesehen habe und sich tatsächlich so ereignet haben soll. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-Il ließ die beiden südkoreanischen Schauspieler Choi Eun-Hee und Shin Sang-Ok entführen, um seine kümmerlich dahinsiechende Filmindustrie mit frischem Blut zu reanimieren und auch international zu glänzen. Sie sollten Filme für ihn drehen, die nicht als reine Propaganda zu erkennen waren, aber dennoch die Linie von Staatsführung und Partei vertreten. Der Leidensweg der beiden Künstler, die in einem sprachlich vertrauten, aber politisch und kulturell fremden Land eingesperrt lebten, wird anhand von Archivbildern, Tonbändern und Zeitzeugen erzählt. Eine Tragödie mit glücklichem Ausgang.

Mich haben die Widersprüche gereizt, die der Film leider nicht beantwortet: Warum flieht das Paar aus einem Land, das ihnen finanziell alles bietet, sie umsorgt, abgeschirmt von der Lebenswirklichkeit in Nordkorea in einem goldenen Käfig leben lässt? Wozu ist der Mensch bereit, wenn es darum geht, sich einer Ideologie anzupassen, um zu überleben? Warum konnte der Regisseur Shin Sang-Ok nicht mehr an seine glorreiche Zeit anknüpfen? War er als „kommunistischer“ Filmemacher, der einer Ideologie, dem Kim-Kult diente, in der kapitalistischen Filmwelt nicht mehr tragbar?

Gern hätte ich auch mehr Menschen aus Südkorea (Filmkritiker, Vertreter der Filmbranche) gesehen, die etwas zu dem Film hätten sagen können. Die Beschränkung auf die engste Familie machte diesen Dokumentarfilm zu einem Privatereignis. Die sicherlich brisante Situation zu der damaligen Zeit wird leider unterschlagen.

Ich habe mir diesen Film vor allem deswegen angesehen, um mehr über die koreanische Zeitgeschichte zu erfahren. Dieser Film lässt einen kleinen Blick durch das Schlüsselloch in das immer noch abgeschottete Nordkorea zu.

„Soy Nero“ auf der Berlinale

Toll ist bei einem Filmfestival, dass es sich oft in mehreren Kinos abspielt und der Zuschauer auch vergleichen kann, wo man Filme am besten gucken kann. Im Vergleich zum Zoo-Palast, wo ich „Crosscurrent“ sah und alles immer noch frisch wirkte, hing im „Haus der Berliner Festspiele“ so ein Geist der siebziger/achtziger Jahre, der so gar nicht zu Berlin passt, aber den es tatsächlich an vielen Orten der Stadt noch gibt. Ob ich schreiben sollte: zum Glück noch gibt, weiß ich nicht.

Das Kino hat eine Garderobe mit Garderobieren. Früher hieß es ja auch Lichtspieltheater und man putzte sich noch ganz anders heraus, wenn man ins Kino ging. Neben mich setzte sich ein einparfümierter Mann, der sogleich mit zwei Bekannten, die hinter ihm saßen, ein lebhaftes Gespräch begann. Es drehte sich um die Filmpartys, die er schon besucht hatte und noch besuchen wird. Das fand ich spannend. Von den Filmen, die er schon bei der Berlinale gesehen hatte, erzählte er nichts. Wahrscheinlich war er nur zum Feiern nach Berlin gekommen. Während er redete, klopfte er unablässig mit seiner Hand auf meine Rückenlehne. Er musste sich ja zu seinen Bekannten nach hinten drehen und sprach auch mit den Händen. Als ich ihn freundlich darauf hinwies, dass mich das stören würde, wurde er bockig, stellte aber das Klopfen ein. Auch während des Films verhielt er sich unauffällig.

„Soy Nero“ klang im Programmheft von der Idee ganz spannend. Ein junger Mexikaner will in die USA zurück, aus denen er als Kind mit seinen Eltern zurück nach Mexiko abgeschoben wurde. Um dauerhaft dort leben zu dürfen, will er zum Militär und sich dort für ein paar Jahre verpflichten. Er kämpft dann im Ausland für ein Land, das ihn eigentlich nicht haben will, aber aus Mangel an Menschenmaterial auch ihn nimmt.

Die Hauptfigur des Nero spielt überzeugend. Vielen anderen Darstellern merkte man an, dass sie „spielen“. Es wirkte an vielen Stellen nicht natürlich. Die Autofahrt mit dem etwas wirren Familienvater fand ich misslungen, weil der Typ am Steuer so tat als wäre er Schauspieler, aber eben nicht in der Szene „drinsteckt“.

So ging das weiter: Der Bruder, der in einem schönen Haus in Beverly Hills lebt und zu dem Nero will, ist ein aufgeblasener Wichtigtuer, dem man von der ersten Minute nicht abnimmt, dass ihm das Haus gehört. Nicht mal Drogenhandel traut man ihm zu, der vielleicht nötig gewesen wäre, um so ein Haus zu kaufen. Er und seine Freundin füllen es mit ihrer Präsenz nicht aus.

Schlimmer wird der Film nur noch in Afghanistan, als Nero dann als Soldat an einem Straßenposten gelangweilt herumsteht. Seine Kameraden sprechen über Rapper und putschen sich gegenseitig hoch. Auch hier sind die Darsteller nicht bei der Sache. Es hört sich an, als würden sie nicht wirklich hinter dem stehen, was sie sagen, auch wenn es um solch banale Dinge wie den Musikgeschmack geht.

Als dann wirklich etwas passiert, reagieren alle Soldaten irgendwie hilflos und lächerlich. Das wirkt dann ganz anders als in den bekannten Hollywood-Jubelstreifen, die eine Armee immer so zeigt, als hätte sie alles im Griff. Bei „Soy Nero“ scheint die Hauptfigur noch am besten in der Lage zu sein, das Richtige zu tun. An einer wirklich unpassenden Stelle gab es im Zuschauerraum dann Gelächter und wurde im nächsten Moment mit einer Autoexplosion konterkariert. Das fand ich großartig. Ich konnte an keiner einzigen Stelle des Films lachen, entweder fand ich ihn zu traurig oder zu langweilig.

Die ganze Idee des Films (Mann kämpft um sein Existenzrecht in einem Land, das ihn nicht haben will und setzt dabei sein Leben aufs Spiel) wird Stück für Stück kaputtgemacht. Es wäre ungerecht zu schreiben, dass der Film keine Bedeutung hat. Aber er geht das Thema zu unentschlossen an und verliert stellenweise seine Hauptfigur aus den Augen.

Was ich nicht mag bei Filmen: Eigentlich ist alles gesagt, der Film dramaturgisch zu Ende. Und dann kommt der Regisseur noch auf eine Idee, alles wieder offen zu lassen und fügt ein Schlussbild ein, das den Zuschauer verwirrt. Warum macht er das? Bei „Soy Nero“, das muss ich jetzt verraten, weil mich so etwas ärgert, rennt die Hauptfigur, die eigentlich aus der lebensfeindlichen Steppe schon gerettet wurde und mit Kabelbindern gefesselt in einem Jeep der Armee sitzt, am Ende allein durch die zentralasiatische Steppenlandschaft. Warum? Will der Regisseur hier nochmal mit dem ganz großen Hammer dem Zuschauer die Aussichtslosigkeit, Einsamkeit, Wiederholung der Geschichte einbläuen? Für meinen Geschmack war das ein bisschen zu dick aufgetragen.

„Crosscurrent“ auf der Berlinale

Es ist gar nicht so schwierig, auf der Berlinale Karten zu bekommen. Diesmal lief es ganz einfach so: Zur Tageskasse gehen, keine Schlange wie sonst beim Vorverkauf, Ticket lösen, in den Kinosaal gehen und sich auf die nächsten zwei Stunden Film freuen. In den letzten Jahren hatte ich mir eingebildet, nur Karten für Wettbewerbsfilme zu bekommen, wenn ich rechtzeitig ein Ticket lösen würde und stundenlang im Kino „International“ beim Vorverkauf angestanden. Wieder was gelernt.

Nun wäre Berlin nicht Berlin, wenn nicht irgendetwas passieren würde. Diesmal war es die Absperrung wegen Netanjahus Besuch im Waldorf Astoria, der den Westberliner Innenstadtbereich um den Bahnhof Zoo betraf. Absperrung heißt in einem solchen Falle nicht, wir sperren mal eine Straße vor dem Hotel und sichern den Zugang zu ebendiesem Haus. Nein, es wurde großflächig abgesperrt. Den Bahnhof durfte man nur durch bestimmte Aus- und Eingänge betreten, Autoverkehr gab es auf einer Strecke von 500 Metern nicht und auch die Fußwege waren mit Absperrgittern und Polizisten vollgestellt, dass ein Durchkommen schwierig machte. Aber Berliner sind solche Dinge ja gewohnt.

Nun zum Film „Crosscurrent“, der als chinesischer Beitrag im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb lief. Ich hatte mich im Vorfeld etwas informiert und fand die Geschichte ganz reizend: Flussschifffahrt, Liebesgeschichte, Meditation. Außerdem renne ich ungern in massenkompatible Filme, die ein paar Wochen später im Kino laufen und dann nur die Hälfte Eintritt kosten. Denn die Berlinale ist von Jahr zu Jahr teurer geworden. (Und das hat leider keine Auswirkungen auf die gestiegene Qualität der Film als Begründung, nur nebenbei gesagt.)

Die Darsteller waren herausragend. Das bleibt hier wirklich festzuhalten. Ein Binnenschiffer, der Gedichte liest und schreibt, vor sich hinträumt, sich in eine (imaginäre?) Frau verliebt, sie verliert und immer wieder trifft, das hat große Klasse. So etwas sieht man nur auf der Berlinale auf der ganz großen Leinwand des Zoo-Palastes, denn das ganze Jahr über laufen dort normalerweise nur die Blockbuster oder Kassenschlager, wie man früher sagte, und für die winzigen Leinwände und die schlechte Tonqualität der sogenannten Arthouse-Kinos ist mir das Eintrittsgeld dann wieder zu schade.

Ich will über diesen Film nicht zuviel verraten, weil man ihn über weite Strecken nicht einfach nacherzählen kann. Es ist eine Legende, ein Gedicht, eine Landschaftsbetrachtung, eine unglückliche Liebesgeschichte, eine Reflexion. Klingt, wenn man das so liest, langweilig. Aber das komplette Gegenteil ist der Fall. Mir hat „Crosscurrent“ allein schon wegen der Bilder gefallen, um die Geschichte zu begreifen, muss man ihn meiner Meinung nach mehrmals sehen.

Interessant fand ich zu Beginn die Geschichte vom schwarzen Fisch, den ein Sohn aus dem Fluss fangen muss, wenn sein Vater gestorben ist. Als Symbol der Trauer muss er diesen Fisch, ohne ihn zu füttern, dann so lange bei sich behalten, bis der Fisch stirbt. Erst dann sei die Zeit der Trauer vorbei. Das Problem ist nur, dass der gefangene Fisch während der Schiffsfahrt nicht stirbt und dies zu einigen Konflikten innerhalb der kleinen Schiffsbesatzung führt.

Die Bilder erinnerten mich zeitweilig sehr stark an „The Revenant“, vor allem gleich am Anfang, wo der Fisch gefangen wird und der Fluss in so ein Dämmerlicht getaucht da liegt, geheimnisvoll. Und es wird nicht das Schöne gezeigt, sondern ein reales China jenseits aller Tourismusprospekte und Hochglanzfotos. Es gibt inmitten der grandiosen Flusslandschaften Ruinen, Hinterlassenschaften menschlicher Zivilisation, hingeklotzte Riesenstädte, angsteinflößende Staudämme. So sieht es da also aus und so leben die Menschen da. Das möchte ich sehen.

Schnipsel vom 12-02-2016

Worauf ein häufiges Lungenproblem zurückzuführen ist, steht bei „Bild der Wissenschaft“, der Autor ist Martin Vieweg.

Was gerade an neuentwickelten Spielzeugen auf die Geschäfte, Eltern, Kinder und Kinderzimmer zurollt, kann man jedes Jahr in Nürnberg auf der Spielwarenmesse besichtigen. Der Bayerische Rundfunk war da und berichtet.

Cognac verliert seinen Ruf als Alt-Herren-Getränk und erlebt gerade ein Comeback schreibt Martina Stcker für die Rheinische Post.

Ein paar Fakten und Hintergründe, wie Buch-Bestsellerlisten eigentlich entstehen, hat Felix Zwinscher für die WELT zusammgetragen.

Superdünne Jacken für extrem kalte Temperaturen verspricht die Firma OROS. Vorgestellt von Tim Berghoff auf mobiflip.

 

Schnipsel vom 11-02-2016

Mit Spammern richtig umgehen: Videolink zu einem TED-Vortrag bei futurezone.

Euronews berichtet über das Sentinel-Weltraumprogramm der ESA und welche Daten dabei gesammelt werden.

Martin Ballaschk äußert sich auf scilogs über Zucker und Zuckerersatzstoffe und kommt zu einem vernichtenden Urteil.

Empfohlene Anzahl von Seiten, die man pro Tag lesen sollte, um sein Lesepensum zu schaffen: 25. Ausführlicher Hintergrund bei Lifehacker (auf englisch).

Schnipsel vom 10-02-2016

Peter Glaser schreibt auf Futurezone über skalierbare Anleitungen, die mit dem Kenntnisstand des Nutzers/Lesers mitwachsen.

Johannes Boie berichtet in der Süddeutschen Zeitung über Alphabet, den neuen Internetkonzern, zu dem auch Google gehört.

mak schreibt auf  Spiegel Online über einen Roman von Filip Syta, dass sich nur notdürftig verschleiert mit dem Innenleben von Google beschäftigt: „The Show“.

Franziska Weiss schreibt bei Engadget über die Pläne von Elon Musk (der Mann hinter Tesla), elektrisch betriebene Überschallflugzeuge bauen zu wollen.